Totenstille. Alle sind gespannt und können vor lauter Aufregung nicht mehr atmen. Es kann nicht mehr lange dauern bis der Linkbait des Jahres losgeht. Also bitte jeden Tag 100 x auf dem Blog nachschauen ;-)
Christoph hat übrigens bei sich schon sehr schön auf eine paar „psychologischen Hintergründe und Techniken“ aufmerksam gemacht. Ich hoffe, dass der Bait gut klappt und wir im Anschluss daran etwas lernen können. Die allerwenigsten Linkbaits werden so öffentlich durchgeführt.
Noch einen Gedanken zum Begriff Linkbait. Der wird immer wieder negativ ausgelegt. „Ach, das ist doch eh wieder nur ein Linkbait!“ Es liegt wohl daran, dass viele von uns nicht gerne psychologisch ausgetrickst werden.
Jetzt weiterlesen: Was der Linkbait des Jahres mit Vulkaniern zu tun hat
Linktautsch ja oder Nein. Das beantwortet niemand besser als Shaun Anderson (Hobo) in Link Building – Should I Avoid Reciprocal Links?
Shaun hat die (richtigen) Gründe FÜR Linktausch messerscharf ausformuliert.
Linktausch ist gut für Vertrauen und Autorität – trust and authority. Viele vergessen, dass Linktausch ein völlig natürlich auftretendes und in der Regel gutes Linkmuster ist. Gute und vertrauensvolle Seiten verlinken sich untereinander. Das kann ein gutes Signal sein. Die reziproke Verlinkung ist aber eines nicht: Ein direkter Rankingbonus. Warum? Dazu müssen Sie sich einfach mal in die Lage von Google versetzen. Die sagen, dass ein Einweglink eine Art Stimme ist. Die Seiten, die mehr Stimmen bekommen, scheinen wohl besser (eigentlich beliebter) zu sein. Das möchte Google in das Ranking mit einrechnen. Wenn die beiden Seiten sich gegenseitig verlinken, dann löschen sich diese Stimmen gegenseitig aus. Wenn einer aus der der CDU die SPD wählt und einer aus der SPD die CDU wählt, was genau bringt das dann für die Wahl? (OK, ist vielleicht kein perfektes Beispiel)
Jetzt weiterlesen: Link Portfolio Optimization (LPO): Linktausch ist für mehr Vertrauen und Autorität NICHT für bessere Rankings
Bei Twitter verkündet @mediadonis gerade stolz:
Da habe ich mich gefragt: Mensch, wozu ist das Internet nur verkommen? Alle gratulieren, aber keiner schenkt etwas. Diese ganzen „Messages“ sind vielleicht nett gemeint, aber wenn man jemand etwas Gutes tun möchte, dann schenkt man etwas zum Geburtstag.
Jetzt weiterlesen: Geburtstagslinks 2007.07.20
Wir Linkaufbauer erzählen immer wieder gerne, dass es am wichtigsten ist, zuerst themenrelevante Links aufzubauen. Aber warum? Liegt es daran, dass wir beweisen können, dass themenrelevante Links mehr Rankingpower haben als nicht themenrelevante Links? Ich glaube kaum. Das liegt wenigstens nicht in meiner Power. Meine Beobachtungen und die vieler Kollegen lassen auch keinen wirklichen Rückschluss darauf zu, welche Links besser funktionieren. Außerdem ändert sich das auch noch ständig. Mal sind es Links mit hohem PR, mal kommt es auf die Linkdiversifikation an. Wer weiß schon was morgen sein wird. Klar ist nur, dass Google ständig neue Sachen ausprobiert. Mal Dies höher gewichtet und mal Jenes. Und nur Google weiß was wirklich abgeht.
Michael Martinez vom Best SEO Blog stellt sich auch gerade diese Frage. Sollten Links relevant sein oder eher glaubwürdig? Er kommt zu dem Schluss, dass Themenrelevanz keine allzu große mehr Rolle spielt. Aber warum?
Wenn man für den Begriff ABC optimiert, möchte man dann lieber einen Link von www.abc-forum.xy, www.abc-verzeichnis.de und www.abc.xy haben ODER von spiegel.de, yahoo.de und bundeskanzeler.de/bundeskanzlerin.de haben? Mal abgesehen von den höheren PageRank-Werten, die jetzt wieder einige anbringen werden. Diese Beispiele sollen lediglich zwei Ansätze kontrastieren: Themenrelevanz versus Glaubwürdigkeit. Wer von den ABC-Seiten verlinkt wird, bekommt wohl ABC-Links. Wer von den glaubwürdigen Seiten verlinkt wird, der ist wohl besonders glaubwürdig. Beides ist wichtig. Aber da Glaubwürdigkeit viel einfacher algorithmisch zu erfassen ist, wird diese eben deswegen höher gewichtet als reine Themenrelevanz. So ist auch meine Vermutung. Außerdem ist es viel schwieriger einen Link von der Bundeskanzlerin zu bekommen, als aus einem beliebigen, themenrelevanten Forum.
Jetzt weiterlesen: Der themenrelevante Link ist tot, lang lebe der glaubwürdige Link
Mein Lieblingszitat von Johannes aus dem heutigen IndexWatch 06/2009.
Dass Methoden von 2004 heute nicht mehr funktionieren und von Google entsprechend sanktioniert werden, sollte sich eigentlich bis in den letzten Winkel des Internets herumgesprochen haben, trotzdem erstaunlich, wie viele es noch immer versuchen und damit über kurz oder lang vor die (Penalty)-Wand laufen.
Johannes, das Internet hat so unglaublich viele Ecken, dass es schon nicht mehr schön ist.
Jetzt weiterlesen: Mit Linkbuilding-Methoden von 2004 gegen die Penalty-Wand laufen
Matt Cutts bringt es mal wieder auf den Punkt. In nur 1:27 Minuten erklärt er seine Strategie dafür, wie er in einem umkämpften Markt (in diesem Beispiel Immobilien) vorgehen würde, um eine Website zu optimieren. Dabei kommen auch wieder einfach gute Ratschläge zusammen. Im Prinzip Standardkost, die meine Kollegen und ich schon seit Jahren (Jahrzenten bald?) predigen. Aber man kann es nicht oft genug wiederholen, denn manchmal muss man etwas oft hören, um es endlich zu verstehen. Zusammenfassung und Übersetzung unten. Hier das Video:
Vorab: Falls es Ihnen noch nicht klar ist – und nach meinen Telefonaten urteile ich eben, dass es nicht allen Leuten klar ist – für einen Begriff wie Immobilien, Bücher, Kredit oder ähnlich zu ranken, ist nicht mal kurz nebenbei mit irgendeinem Trick zu machen. Dieser Prozess erfordert eine massive Zeitinvestition. Zeit ist Geld. Was also machen, wenn ich es trotzdem versuchen will? Hier Matts Ratschlag:
Jetzt weiterlesen: Standardratschlag Nischenstrategie: Wie kann man sich (laut Matt Cutts) als Anfänger in einem heiß umkämpften Markt etablieren?
Laut SEOmoz heutigem Whiteboard Friday: Correlation, Causation & SEO kommt es nicht auf die Anzahl der Links an, sondern auf deren Qualität (ab Zeitindex 8:24). Obwohl man das schon seit langem weiß, werde ich trotzdem immer wieder gefragt, wie viele Links denn in welchem Paket sind.
Was wäre Ihnen lieber?
Es geht nur 1 oder 2.
Jetzt weiterlesen: Es kommt nicht auf die Anzahl Links an, sondern auf die Qualität
Wer vor dem Problem steht, zu viele Linkquellen zu haben (in Deutschland selten der Fall), der kann seinen Erfolgschancen im Linbkaufbau optimieren, indem er nach dem 4-Phasen Linkaufbau-Modell nach öntolo arbeitet. Wir arbeiten hier nach einem sehr ähnlichen Modell. Allerdings sortieren wir eher von „unten“, also nicht die Links mit hohem PR, sondern die mit niedrigem PR erstmal nicht. Wobei wir den PR selbst auch nicht verwenden (Vergessen Sie den PageRank: Was macht Links wirklich wichtig?).
Erstmal muss man rausfinden, von wo aus man überhaupt Links bekommen kann. Es macht einen Unterschied, ob es auf der Website um das Thema Kredit oder Kochen geht. Wir nennen diesen Schritt auch Linkaufbau-Analyse. Das Resultat dieser Analyse ist eine lange Liste von Links mit manueller Einschätzung von Erfolgschancen für jeden einzelnen Link.
Jetzt weiterlesen: Das 4-Phasen Linkaufbau-Modell
Da muss ich natürlich auch mitmachen. Danke @cemper. Die FH Oberösterreich (Institut für Management - Studiengang e-Business) führt eine Umfrage zum Thema Linkaufbau durch. Voller Freude habe ich damit angefangen, dann jedoch diverse Probleme entdeckt, die in meinen Augen die Ergebnisse vielleicht beeinträchtigen könnten. Weil es ganz schön viele sind, habe ich meine Teilnahme einfach aufgenommen. Sie können im Video unten also sehen, wie ich an der Umfrage teilnehme und meinen Kommentar dazu spreche.
Größtes Problem. Das Wording einiger Fragestellung ist nicht präzise genug und erfordert oft weitergehende Erklärungen. Vielleicht könnte man die per Klick auf ein Symbol (Was GENAU ist damit gemeint?) anzeigen. Wenn das selbst mich verwirrt, dann werden Leute, die nicht hauptberuflich Linkaufbau betreiben, da bestimmt ihre Probleme mit haben und viel falsch verstehen. Weiteres im Video:
Für volle Qualität auf Vollbildschirm schalten und dann „Scaling is off“ klicken.
Heute erklärt Matt Cutts, wann es erlaubt ist einen Link zu kaufen. Worauf es ankommt? Der Link sollte in den Inhalt eingebettet sein. Dieser Inhalt muss mit einer „gewissen“ editoriellen Sorgfalt erstellt worden sein. Hier das Video und unten die Erklärung:
Als Beispiele nennt er das Yahoo! Directory (die deutsche Version wird seit Jahren nicht mehr gepflegt) und BOTW (Best of the Web).
Jetzt weiterlesen: Linkkauf immer verboten? Nein, manchmal ist es OK einen Link zu kaufen