Warum PageRank sculpting vielleicht doch nicht so wichtig ist

PageRank sculpting oder doch lieber Linkaufbau?

Gestern erklärte Matt Cutts in einem Video (What are your views on PageRank sculpting?) worauf es wirklich bei der Optimierung ankommt. Wir SEOs konzentrieren uns so gerne auf die technischen Feinheiten, wie Page Rank Sculpting, weil diese so schön einfach sind (im Vergleich zum Linkaufbau). Ich fand jedoch sehr schön, was Matt diesmal gesagt hat und kann da nur auf voller Linie zustimmen.

Hier ein paar Faktoide mit ein paar [Anmerkungen] von mir:

  • PageRank sculpting (PRS) ist schon mal nicht moralisch (im Sinne von Suchmaschinenoptimierung) verwerflich [Gott sei dank! Ich hatte schon Albträume deswegen]
  • PRS ist nicht das Erste, woran man arbeiten sollte
  • Das Erste, woran man arbeiten sollte, ist der Linkaufbau (getting more links) [witzig oder?]
  • Genauso sollte man mehr hochqualitative Inhalte erstellen [welch Schocker!]
  • Wenn man dann aber eine gewisse Menge an Links („budget of page rank“) hat, dann kann man sicherlich auch ein wenig modellieren.
  • Die Modellierung muss nicht (!) immer mittels NoFollow-Attribut geschehen. Es reicht auch einfach die wichtigen Seiten von der Startseite zu verlinken und die nicht wichtigen Seiten nicht von dort zu verlinken [wer hätte das gedacht ;)]
  • Normale Seiten-„Architektur“ ist eine Form von PRS.

Zitat: „I do think that having more links because you have great content is a better way to rank well. Because it's a second order effect to be sculpting your page rank.“

Dieser second order effect lässt sich meiner Meinung nach auch auf viele andere sog. On-Page-Effekte ausweiten. Die wichtigsten Komponenten im Ranking bleiben immer noch die Inhalte und die Links auf diese Inhalte (mal Auffindbarkeit vorausgesetzt).

PS: Wie PageRank sculpting mit NoFollow funktioniert habe ich schonmal erklärt.

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